Yamaha Vmax mit Einspritzung ?????...........wie alles begann ......

 “Wieso baust du dir keine Einspritzung”

Jan Roelof, ein absoluter Motorenspezialist,gab durch diese Frage eine neue Richtung vor.

Eine Einspritzung für die Vmax war der erste Schritt und etliche “ältere” Mopeds sollen folgen.

Ein einziger Satz, der auch die Gründung zweier “Firmen” zur Folge hatte

.................... unglaublich !!!!!!!!!!!!!!!!!

Vom Original Vergaser zum R1 Vergaser.

Der R1 Vergaser sollte einen von Marcel’s Tuningmotoren befeuern. Aber dazu kam es nicht.
 

..... die Prototypen auf Scrad- und Hayabusa Basis stellten die ersten “Versuche” dar .......

Knapp 6 Monate später lief der Prototyp .

Marcel hatte die Einspritzleiste der Suzuki 750 Scrad gekauft und adaptiert

Funktioniere einwandfrei und brachte auch gute Ergebnisse.

Der wohl wichtigste Schritt war gemacht. Die erste Einspritzung von Marcel lief.

Die Entwicklung nahm an Fahrt auf und Marcel baute die nächste Einspritzung

Diesmal auf Basis der Hayabusa für hubraumstärkere Vmax Motoren.

Die Ergebnisse wurden immer besser, aber erst die neu entwickelten Ansaugstutzen machten eine Serienproduktion möglich.

 

.... die Ansaugstutzen machen den Unterschied .........

Die Ansaugstutzen sind eine Eigenproduktion und werden von Hand gegossen und dann bearbeitet.

Einspritzleisten, die einfach nur auf das VBoost System aufgesetzt werden bereiten u.U. Probleme, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

 

 ... aus den ersten erfolgsversprechenden Versuchen entstehen zwei Serienprodukte .................................

Das GsxR System

Auf Basis der Suzuki GsxR 1000 K1 konnten wir 2005 die erste serienreife Einspritzung präsentieren

 

Die Entwicklung der Stenten Anlage war ein Höhepunkt in mehrfacher Hinsicht....

1. sie stellte mit ihren Möglichkeiten ein vollkommen eigenständiges System dar.

2. sie machte uns unabhängig von der Suzuki Einspritzbrücke

3. sie stellte die Basis für den Schritt in Richtung Kompressor/Turbo Entwicklungen

... vom “ Fuel System” zum “Full Motor Management”, der totalen Kontrolle über den Motor .......

Die “ Fuel Steuerung”

Auf dem Bild ist die freiprogrammierbare ECU der Fa. KMS zu sehen. Sie besteht aus dem Rechner, dem Kabelbaum und den Sensoren.

In der Mitte des Bildes ist ein weisser “China-Stecker” zu sehen. Der wird mit dem VBoost Stecker des Vmax Kabelbaums verbunden.
Der blaue Sensor ist der Wassertemperatur  Sensor, der in den quer hinter der vorderen Zylinderbank verlaufenden Wasserschlauch eingesetzt wird.
Darunter liegt dann der Stecker des Drosselklappenpotis. Dann die vier Stecker der Einspritzdüsen und der Ansaugluftsensor.

Im Grunde genommen alles recht übersichtlich
 

Das Full Motor Management.

Auf dem Bild ist das komplette FMM für eine Yamaha Vmax zu sehen.

Neben dem KMS MA 25, sind noch die Lambda Sonde plus Controller (links oben im Bild) und die Ignitiondriver (Bildmitte oben) und das erleichterte Polrad mit Zahnkranz zu sehen

Mittlerweile verwenden wir den MD 35 (FMM). In diesem Jahr wollen wir noch eine Vmax mit dem neuen Fuelrechner (FA 23) ausrüsten.

... das “Versuchslabor” , Marcels Mini Max.............

Das Bild wurde im Jahr 2005 gemacht. Es zeigt Marcel auf seiner Mini Max.
Mini Max deswegen, weil es die kleine Ausführung seiner 1500 ccm Monster Max war.
Es ist ein ganz besonders Foto.

1. es wurde an dem Tag gemacht als Marcel mir den ersten reproduzierbaren Prototypen der GsxR Einspritzung zeigte
(die Ansaugstutzen waren auch fertig)

2. es zeigt das Moped, an dem wir wie an keinem Anderen die Entwicklungssprünge dokumentiert haben.

GsxR System  ----  Stenten System ---- Kompressor Umbau

Zu Beginn des Jahres 2005 verbaute Marcel an der Mini Max das erste GsxR System. Bei dem anschließenden Leistungstest wurden folgende Werte ermittelt:
Vmax 1200 mit GsxR System
111,8 Kw bei 8500 U/min und 128,0 Nm bei 7120 U/min


Ein paar Monate später rüstet er dann die Mini Max mit dem neuen System aus. Bei dem durchgeführten Leistungstest  am 28.01.2006 wurden folgende Werte ermittelt:
Vmax 1200 mit Stenten System
118,7 Kw bei 8530 U/min und 143, 6 Nm bei 7100 U/min

Wie an den Zahlen zu erkennen ist, konnten wir durch das Stenten System einen weiteren Leistungszuwachs erzielen. Beide Systeme wurden mit einen Fuel Rechner betrieben.
Die spätere Verwendung der FMM Rechner stellte dann die Spitze der Entwicklung dar.
 

.....  die unterschiedlichen Systeme wurden dann mit unterschiedlichen Steuerungen versehen ....

Wieder ein Bild das eine Entwicklungsstufe festhält. Es ist der 12.September 2006 und Marcel kam gerade aus Eindhoven zurück.

Auf der Mini Max lief das erste Full Motor Management und ich kann mich noch an das Grinsen in seinem Gesicht erinnern, als er versuchte mir die unglaublichen Möglichkeiten des FMM zu erklären.

In knapp 1 1/2 Jahren entwickelte Marcel zwei komplette Einspritzsysteme mit zwei verschiedenen Systemsteuerungen.

(der blaue Kasten unter der Drehzahleinheit ist der FMM Rechner)
 

... dann wurde es richtig heftig für die Mini Max ........ die Zwangsbeatmung stand ihr bevor ........